LAKE ARGYLE – ZWEI TAGE IM RESORT

Lake Argyle mit dem Kanu


Nach unserem Gibb River Road Abenteuer und dem ständigen Kilometer schrubben haben wir erstmal die Nase voll vom Autofahren. Gut für uns, dass der bekannte Lake Argyle mit dazugehörigem Resort ganz in der Nähe liegt. Der Campingplatz mit selbigem Namen ist gerade wegen seines Infinitypools ein sehr beliebter Anlaufpunkt. Die perfekte Gelegenheit, um sich ein bisschen zu erholen und einfach mal die Füße hochzulegen.

Am Abend zuvor schlagen wir mit unseren Travelmates unser Nachtlager im 70 Kilometer entfernten Kununurra auf. Weil zurzeit Ferien in Australien sind, rufen wir im Resort Lake Argyle an, um auf Nummer Sicher zu gehen. Erfahrungsgemäß sind die meisten guten Campingplätze schon früh ausgebucht und wir wollen keine böse Überraschung erleben. Die nette Dame am Telefon erklärt uns, dass wir leider Pech haben und sie uns nur noch einige „walk in’s“ anbieten kann. Weiter sagt sie, dass wir am Besten noch vor 8 Uhr an der Rezeption erscheinen sollen, um wirklich die Chance auf 3 freie Campgrounds zu bekommen. Da kommt doch Freude auf!

Raus aus den Federn

Weil Yannick und Malte allerdings ein Problem mit ihrem Auto haben, wollen diese sich am nächsten Morgen ersteinmal darum kümmern, bevor sie in Richtung Lake Argyle aufbrechen. Peter und ich stellen uns den Wecker zum Sonnenaufgang, damit wir rechtzeitig am Resort sind, um für uns und die Anderen einen guten Spot zu erkämpfen.

Pünktlich um 8 watscheln wir zur Rezeption, bekommen unsere drei Campgrounds und werden nach einiger Wartezeit dort hin gebracht. Um es kurz zu fassen: bis unsere Travelmates um 14 Uhr auftauchen machen wir so ziemlich genau das, was wir vorhatten: NICHTS.

Aussicht über Lake Argyle

Dann geht es ab zum Infinity Pool. Dieser bietet eine klasse Aussicht über den Lake Argyle und ist dadurch ein sehr beliebtes Instagram-Foto-Motiv. Der einzige Nachteil: das Wasser ist cold AF. Also wirklich so richtig kalt. Wir brauchen erstmal ein paar Minuten Gewöhnungszeit, bis wir mit unserem „Instagram-Fotoshoot“ beginnen können.

Wunderschoene Aussicht

Die Aussicht ist wirklich klasse

Infinity Pool Shooting

Die Kälte hat aber auch wieder den Vorteil, dass nur wenige Menschen im Pool baden, Kinder schon gar nicht. So kann man ganz beruhigt seine Fotos machen.

Mit dem Kanu davon

Am nächsten Tag brechen Julia, Peter und meine Wenigkeit zu einem Abenteuer auf. Wir mieten uns für 10 Doller pro Person jeweils ein Kanu. Wärend Julia und Peter bereits geübte Kanufahrer sind, ist es für mich das erste Mal. Und das merkt man auch. Ich fühle mich in der Gegenwart der Beiden wir eine alte Oma, die nicht vorran kommt. Mag vielleicht auch daran liegen, dass wir zu Beginn direkt gegen den Wind paddeln. Es dauert ein bisschen, bis ich die richtige „Paddelbewegung“ raus habe.

Pausen waren Himmel für mich
Pausen taten richtig gut 😀

Nach gefühlt 2 Stunden Dauerpaddeln kommen wir endlich an unserem Ziel an. Wir hiefen unsere Kanus aus dem Wasser und klettern die Wand hoch. Jetzt ist Zeit für Klippenspringen! Leute, das macht vielleicht Spaß! Unzählige Male hüpfen wir aus unterschiedlichen Höhen ins Wasser, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen.

Klippenspringen Lake Argyle

Am nächsten Tag rollen unsere Reifen wieder gen Norden. Als wir das Willkommensschild des Bundesstaats Nordern Theritory passieren halten wir an und machen ein für uns legendäres Foto, welches in Zukunft als Erinnerung an diesen genialen Roadtrip mit unseren neu gewonnen Freunden dienen wird.

das legendaere Roadtrip Foto

It was a pleasure

Goodbye Lake Argyle, goodbye Western Australia! Mit Nordern Theritory befahren wir nun den letzten Bundesstaat unserer Australienreise.

Posted on: 9. Oktober 2018

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